Contene Logic Engine (CLE): Geschäftslogik als Runtime
Unternehmen investieren enorme Ressourcen in die Entwicklung von Anwendungen, während ein wesentlicher Teil der eigentlichen Fachlogik in Excel-Dateien, Datenbanken, ERP-Systemen oder individuellem Anwendungscode verborgen bleibt. Preisregeln, Klassifizierungen, Scoringmodelle, Kalkulationen und zahlreiche weitere Geschäftsentscheidungen werden häufig mehrfach implementiert, verteilt gepflegt und mit jeder Änderung aufwendig angepasst.
Aus dieser Erfahrung heraus haben wir die Contene Logic Engine (CLE) entwickelt.
CLE ist eine Runtime für Geschäftsentscheidungen. Fachbereiche modellieren Regeln, Berechnungen und Entscheidungslogik in Excel. Anwendungen nutzen diese Logik über standardisierte REST-APIs.
Warum wir CLE entwickelt haben
In zahlreichen Projekten haben wir immer wieder dieselbe Situation erlebt:
- Geschäftslogik wird in Anwendungscode implementiert
- Fachliche Änderungen erfordern Entwicklerressourcen
- Preislogik wird mehrfach in ERP, Shop, CPQ oder CRM nachgebaut
- Excel-Modelle dienen als Referenz, werden aber nicht produktiv genutzt
- Entscheidungen sind über verschiedene Systeme verteilt
Die eigentlichen Daten liegen meist in bestehenden Systemen. Das Problem ist nicht die Datenhaltung. Das Problem ist die Ausführung und Pflege der Geschäftslogik.
CLE wurde entwickelt, um diese Logik vom Anwendungscode zu entkoppeln.
Was CLE auszeichnet
CLE verwandelt Excel-basierte Entscheidungsmodelle in wiederverwendbare APIs.
Für unsere Kunden bedeutet das:
- Fachbereiche pflegen Entscheidungslogik selbst
- weniger Änderungen im Anwendungscode
- zentrale Geschäftsregeln für alle Systeme
- konsistente Ergebnisse über alle Kanäle
- schnellere Umsetzung fachlicher Anforderungen
- REST-APIs für bestehende Anwendungen
- On-Premise und Private-Cloud-Betrieb
Die Geschäftslogik bleibt beim Fachbereich
In vielen Unternehmen entstehen Preisregeln, Klassifizierungen oder Bewertungsmodelle zunächst in Excel.
Genau dort kennt der Fachbereich die Regeln, Abhängigkeiten und Ausnahmen.
CLE nutzt Excel als Modellierungssprache. Die Arbeitsmappe wird dabei nicht als Runtime verwendet. Stattdessen analysiert die Engine Formeln, Lookups und Abhängigkeiten und kompiliert daraus ausführbare Entscheidungsmodelle.
Die Excel-Datei bleibt beim Fachbereich. Anwendungen greifen über APIs auf die Entscheidungen zu.
Typische Einsatzgebiete
CLE wird überall dort eingesetzt, wo Geschäftsentscheidungen reproduzierbar ausgeführt werden müssen:
- Pricing APIs
- Real-Time Pricing Engines
- Preislogik für ERP, CPQ und E-Commerce
- Scoringmodelle
- Produktklassifizierungen
- Datenvalidierung
- Plausibilitätsprüfungen
- Regelbasierte Geschäftsentscheidungen
Eine Logik für alle Anwendungen
Unternehmen nutzen heute eine Vielzahl unterschiedlicher Systeme:
- ERP
- PIM
- CPQ
- CRM
- Webshops
- Kundenportale
Oft wird dieselbe Geschäftslogik mehrfach implementiert.
CLE ermöglicht einen anderen Ansatz: Die Entscheidungslogik wird zentral ausgeführt und als API bereitgestellt. Alle Anwendungen greifen auf dieselben Regeln zu.
Dadurch entsteht eine konsistente und nachvollziehbare Entscheidungsbasis über die gesamte Systemlandschaft hinweg.
Für welche Unternehmen CLE geeignet ist
CLE eignet sich besonders für Unternehmen und Softwareanbieter, die komplexe Geschäftslogik aus Anwendungen herauslösen und zentral bereitstellen möchten.
Typische Anwender sind:
- Online-Händler
- ERP-Anbieter
- CPQ-Systeme
- Softwarehersteller
- PIM-Anbieter
- E-Commerce-Plattformen
- Branchensoftware-Anbieter
Besonders dort, wo Preislogik, Regeln oder Berechnungen häufig angepasst werden, kann CLE den Aufwand für Entwicklung und Wartung deutlich reduzieren.
Mehr über CLE
Weitere Informationen, Anwendungsfälle und technische Details finden Sie auf der Produktseite:

